Über:

„Die Verbindung von Therapie, Aktivismus und somatischer Praxis ist mir eine Herzensangelegenheit und die Basis für die Stärkung von politischen Bewegungen, da Macht immer auf den Körper zielt“.

Mäksoffizielles

Ausbildungseckpunkte

Psychotherapie

Psychologie (Diplom), Freie Universität Berlin

Diplomarbeit zur Vornamensänderung und wie sie lebenslange Geschlechtsidentität reproduziert

Systemische_r Einzel-, Paar- und Familientherapeut_in 3 jährige Ausbildung beim systemischen Zentrum (WISPO), DGSF zertifiziert

online Ausbildung Traumatherapie (40h) 2021

Mitherausgeber_in „Gegendiagnose“ antipsychiatrischer Sammelband I   (edition assemblage)

Stresspräventionstrainer_in – multimodal, systemisch und herrschaftskritisch

Somatik

Somatische Basis- und Pädagogikausbildung, Somatische Akademie Berlin (500h) 2016-2020

befähigt zu Einzel- und Gruppenangebote für BodyMindCentering BMC, somatisches Yoga, Erfahrbarer Atem nach Middendorf, Authentic Movement, Feldenkrais, Continuum Movement

Mehrere Kurzfortbildungen zu Tanz, Kreativität, Anatomie und Bewegung

Embodied Social Justice Certificate 2021

Teil des Kurationsteams bei BodyIQ 2021, Berlin

Artikelauswahl:

‘Nothing about us without us’ Ratnadevi Manokaran, Cat Pausé, Mäks Roßmöller & Tara Margrét Vilhjálmsdóttir (2020) : Fat people speak, Qualitative Research in Psychology, DOI: 10.1080/14780887.2020.1780355

https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/14780887.2020.1780355?journalCode=uqrp20

‚Reframe Fat Tissue‚ Mäks Roßmöller (2020) , Fat Studies, 9:3, 294-295, DOI: 10.1080/21604851.2019.1645516

https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/21604851.2019.1645516

Videomitschnitte:

Salongespräch: Fat, Femme, Fabulous

Mäkspersönlicheres

Ich liebe meine Arbeit. Mit dem ganzen Körper. Während ich das hier schreibe kullert mir eine Rührungsträne. Ich liebe Komplexität und Begleitung. Dualität von Körper und Geist hinterfragen. Handlungsräume in Systemen verändern, in denen wir nicht am längeren Hebel sitzen. Mehr Kraft und Luft für den kürzeren Hebel sammeln. Verbindungen schaffen. Widersprüche als komplexere Ordnung entlarven. Ich irritiere. Als Queer, als fetter Körper, als trans*geschlechtlich. Als Therapeut_in mit eigenen Krisenerfahrungen. Ich lerne. Als weisse Person, als noch nicht schwer Be_hinderte. Als Teil und Herausforderung des Gesundheitssystems. Als akademisierte Mittelklasse, die oft lange.Sätze.unzugängliche.Sprache mit Komplexität verwechselt.   

Wie erschaffen wir uns selbst in einer Welt, die wir mitschaffen und die gleichzeitig unser Kontext ist?
Wie können wir Handlungsfelder erschließen ohne Strukturen um uns herum klein zu reden?

Wie wird in diesem Spannungsfeld Kreativität geboren?

Pronomen: Ber ist ein nichtbinäres Pronomen, das an eine fette queere Männlichkeit referiert, angelehnt an die schwule Bärenszene. An tätigkeitsbezogene Substantive wird ‚_in‘ angehängt, wie zum Beispiel bei Autor_in.
Bei Possessivpronomen wie in ‚Seine Geschenke‘ wird das ’s‘ mit einem ‚b‘ ersetzt, in diesem Beispiel dann `beine Geschenke‘. Bei ‚ihm‘ und ‚ihn‘ wird einfach ein ‚b‘ vorangestellt. Die damit einhergehende sprachliche Irritation und zärtliche Verstörung der Zweigeschlechtlichkeit ist ausdrücklich erwünscht. 

queerfeministisch – machtkritisch – systemisch – körperangebunden