Körpertraditionen transformieren

Systemische Arbeit mit dem Genogramm

Das Wort Genogramm ist ein Kofferwort aus Genealogie und Diagramm: Informationen von den Generationen vor und nach den Klient_innen werden übersichtlich in ein Diagramm gepackt, um so Dynamiken, Themen und Ressourcen sichtbar zu machen. Denn die Sachen, mit denen wir uns gerade beschäftigen gehen selten nur auf unseren eigenen Erlebnishorizont zurück, da der Mensch ein Wesen ist, das intergenerational Wissen, Erfahrungen und Werte weitergibt.

Von offen ausgesprochen bis explizit geheim gehalten haben sie Auswirkungen auf unser aktuelles System und können dadurch sowohl Ressource als auch Komplikationsquelle sein.

In der Arbeit zu Körpertraditionen wollen wir uns ansehen, wie sich die Menschen vor Ihnen auf Körper beziehen (z.B. in Arbeit oder Ernährungsideen und Kontrollwünschen) und wie daraus plausibel wird, wo und wie Sie sich aktuell mit diesen Themen in Bezug setzen. Was sind Familienmottos? Geflügelte Worte? Wie unterscheidet sich Herkunfts- und Wahlfamilie? Gab es z.B. dicke_fette Menschen und wie gingen die mit den Körpertraditionen um? Wir suchen dabei nach Ressourcen für die Zukunft und schätzen die Generationen davor dort wert, wo es angemessen ist.

Ablauf:

In der ersten Sitzung (60min) klären wir ihr Anliegen (wofür wollen Sie mit einem Genogramm arbeiten? Wo wollen Sie hin?) und sammeln die nötigen Informationen. Bis zum nächsten Termin übertrage ich diese Informationen in ein genealogisches Diagramm und beschäftige mich intensiv (mindestens 90min) mit Fragen nach verdeckten Ressourcen, Körpertraditionen und Dynamiken in ihrem Genogramm.

In der zweiten Sitzung (60min) tauchen wir gemeinsam in Ihr Genogramm ein und suchen nach verborgenen Schätzen und Sinnstiftung ihrer aktuellen Situation.

In der dritten Sitzung (60min) begehen wir erneut die Wege der letzten Sitzung und enden mit einer individuell auf Sie zugeschnittenen Körperpraxis, um die neu aufgestellten Körpertraditionen zu integrieren.

Als fette, queere und transgeschlechtliche Person habe ich sowohl persönliche Erfahrungen, die ihren Prozess unterstützen können, als auch habe ich intensiv professionell z.B. mit Fragen zu Geschlechterrepräsentation und Heteronormativität in der Genogrammarbeit beschäftigt.

Ort: Online oder in meinen Praxisräumen am Ostkreuz

Sprache: deutsche und englische Lautsprache

Investition: Zur Feier meiner neuen Räume kann dieses Paket zum halben Preis von 135€ statt 270€ bis Ende Januar gebucht werden. Termine können darüber hinaus vereinbart werden.


Aufregend!

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Was andere sagen

“Endlich verstehe ich mehr, warum ich da bin wo ich bin! Es war mir immer ein Rätsel, warum gerade ich mich so viel mit Körper und Diskriminierung beschäftige. Es tut gut zu wissen, wie unterschiedlich der Umgang mit Körper in meiner Herkunftsfamilie war (ich dachte immer es wäre alles Mist gewesen) und dass ich in der Tradition mehrerer Menschen stehe, die mir den Rücken, wenn vielleicht auch unbewusst, gestärkt haben. Beeindruckend wie viel in drei Sitzungen passieren kann und noch weiterhin passiert!“

Karim L.

„I thought I had known all there is to know about my family until I met Mäks. They really pushed me towards a deeper, more nuanced understanding, while all the while holding a beautifully compassionate space for me as I made new realizations. By the end of our three sessions, I felt inundated by discoveries of new familial patterns- I long for even more time with Mäks to continue this exciting adventure of learning and unlearning. Mäks is such a kind, genuine, funny, and talented being- their presence is unparallelled and really feels like a gift. If you are someone thinking about genogram work but having some hesitations come up, know that I was feeling nervous too but I really urge you to take the leap of faith and go for it, knowing you are in the most safe and trustworthy hands with Mäks as your fearless guide!“

Haley B.

„Ich hatte nicht damit gerechnet, wie krass es war, das gesamte Familiensystem mal als Diagramm zu sehen! Das werde ich mir bestimmt noch öfter ansehen, wenn ich über andere Themen nachdenke. Ich danke dir für deine einfühlsame Art und dass du nie versucht hast, belastende Sachen wegzuwischen oder schön anzumalen. Alles durfte da sein.“

Sarah H.